Der Bariton Robert Koller und der Pianist Stefan Kägi gestalten ein Programm, das sich unterschiedlichen Zukunftsvisionen widmet. In diesen dienen das Schaffen von Mani Matter und Othmar Schoeck als Ausgangspunkte. Roland Moser und Michal Rebekka Muggli haben sich in ihren Werken von Mani Matter, u. a. von «Was kann einer allein gegen Zen Buddhisten», inspirieren lassen.
Michal Emanuel Bauer hat Schoecks letzten Liedzyklus «Nachhall» hauntologisch verarbeitet. In Bauers Komposition hallen nicht bloss biografische und musikalische Splitter aus Schoecks Leben und Werk nach, sondern es werden auch vielfältige Bezüge zu Liedern von Franz Schubert, Shoegazing aus den 1990er-Jahren, Saxophon-Solos von Charlie Parker, der Art brut Adolf Wölflis und Filmen mit und über Marilyn Monroe geknüpft.